Computerkunst: Frühe Impulse - dank Informatik !Eine Ausstellung von und mit Prof. Dr. Horst Oberquelle
Als die Informatik anfing, ihre Wirkungen zu entfalten, strahlten die neuen Möglichkeiten nicht nur in Wirtschaft und Verwaltung, Forschung und Ausbildung aus. Sie hinterließ auch Spuren im Kunstbetrieb, die 40 Jahre später teilweise in Vergessenheit geraten sind. Sie werden neuerdings durch kunst- und technikhistorische Arbeiten untersucht und in Ausstellungen der Öffentlichkeit wieder ins Gedächtnis gerufen.
Um mehr zu erfahren, schauen Sie vom 4.-6. Oktober im Hörsaalzentrum und TK-Punkt (hinter dem Hörsaalzentrum) vorbei und erleben Sie bei der "Nacht der Entdeckungen" (06.10.2006):
Geplante Vorträge am 5.10.2006: Computerkunst - Künstler machen Computerkunst Horst Oberquelle, Hamburg Donnerstag, 16.30 - 17.15 Raum 301
Computerkunst - in der Kunstgeschichte angekommen Frieder Nake, Bremen Donnerstag, 17.15 - 18.00 Raum 301
Vorträge zur "Nacht der Entdeckungen" "Computerkunst - zu den Bildern einer Ausstellung" am 06.10.2006 von und mit Prof. Oberquelle (Initiator der Ausstellung) 20:00-20:45 Uhr 22:00-22:45 Uhr im Seminarraum 101 (1.OG)
Führungen durch die Ausstellung zur "Nacht der Entdeckungen" am 06.10.2006 von und mit Prof. Oberquelle (Initiator der Ausstellung) 19:00-19:45 Uhr 21:00-21:45 Uhr 23:00-23:45 Uhr Treffpunkt: vor dem Seminarraum 101 (1. OG)
Das Jahr der Informatik ist ein passender Anlass, um einen Rückblick auf frühe Entwicklungen zu geben, die Mitte der 60er Jahre Aufsehen erregten. Dabei sollen vor allem Wechselwirkungen von damals neuen technischen Möglichkeiten und innovativen Nutzungsformen aufgezeigt werden. Pioniere der Computerkunst, das sind einerseits Wissenschaftler und Ingenieure mit ästhetischen Ambitionen und andererseits Künstler mit Interesse an der phantasievollen Nutzung technogener Angebote, markieren eine interessante Phase der Informatik- und Kunstgeschichte.
Die Ausstellung und Begleitvorträge liefern Beiträge zu vielen interessanten Fragen:
Wie wurden Informatikkonzepte wie Algorithmen, Batch-Verarbeitung und Interaktivität genutzt?
Welche Rolle spielten die neuen technischen Möglichkeiten von Plottern, Zeichenmaschinen, wie z.B. die legendäre Zuse Z64, Oszillographen, Bildschirmen und Zufallszahlengeneratoren?
Wie war das Verhältnis von Großrechnernutzung zur Entwicklung von Spezialrechnern, z.B. einem Ateliercomputer? Kam es schon zu einer Mensch-Computer-Symbiose?
Wie wurden die Werke der Computerkunst in der Kunstwelt aufgenommen?
In der Ausstellung sind neben Bildern aus der IMPULSE-Ausstellung, die Anfang der 70er Jahre um die Welt ging, insbesondere die Wissenschaftler und Ingenieure Frieder Nake, Georg Nees, Herbert W. Franke und die Künstler Kurd Alsleben und Otto Beckmann vertreten.
Die Ausstellung besteht aus zwei Teilen. Im Hörsaalzentrum wird ein einführender Überblick mit vielen Beispielen gezeigt, der in der nahegelegenen Zweigstelle der TK mit Bildern, Vorführungen und Vorträgen vertieft wird. (4.-6.10.2006)
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